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Imagekampagnen-Auftakt 8

Gelungener Start!

Auftakt der Imagekampagne war am 16. Januar - Unterfranken startete mit einer Pressekonferenz am 14. Januar


16. Januar, 20:14 Uhr, auf nahezu allen deutschen Privatsendern: Eine Welt zerbricht. Es ist unsere Welt. Das Brötchen zerfällt genauso wie Bauten, Autos und alles andere. Am Ende sind wir wieder in der Steinzeit angelangt. Der TV-Spot zur Imagekampagne hat eingeschlagen. Denn er zeigt: Was wäre ein Leben ohne das Handwerk? Jedenfalls nicht lebenswert! Der Spot am 16. Januar war der Auftakt zur größten Imagekampagne des Deutschen Handwerks, die ihre gesamte Kraft über fünf Jahre entfalten soll.


Unterfränkische Besonderheiten


Die Umsetzung der Imagekampagne präsentierte die Handwerkskammer für Unterfranken bereits am 14. Januar bei einer Pressekonferenz im Würzburger Ratskeller. Neben den aktuellen konjunkturellen Daten und Fakten rund um das unterfränkische Handwerk stellten der Präsident und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken, Hugo Neugebauer und Rolf Lauer, die Imagekampagne vor. Rolf Lauer verwies auf die Grundlagen der Imagekampagne, die eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2008 ergab: Das Handwerk und seine Bedeutung wird in der Gesellschaft kaum wahrgenommen. Geradezu alarmierend die Ergebnisse bei Jugendlichen, also den potentiellen Auszubildenden von morgen. „Wir wollen, dass das Handwerk bei Jugendlichen wieder als Lebensperspektive erkannt wird", so Rolf Lauer. Zudem soll die Imagekampagne in die breite Öffentlichkeit wirken und die Bedeutung des Handwerks als Wirtschaftsmacht aufzeigen. „Die dritte Zielgruppe sind wir Handwerker selbst", so Hugo Neugebauer. „Wir müssen uns als große Einheit betrachten und können stolz auf das sein, was wir alle erreichen. Und wir brauchen wieder mehr an Gewicht in der Politik."

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer unterstrich in seinem Gastbeitrag die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks in ganz Unterfranken: „Die hohe Standorttreue ist wichtig für Unterfranken. Das Handwerk in Unterfranken mit seinem starken ehrenamtlichen Engagement ist ein Eckpfeiler des gesellschaftlichen Lebens", sagte der Regierungspräsident. Ähnlich der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal: „Aus dem Handwerk kommen sehr viele Innovationen. Würzburg ist ein Beispiel dafür, was Handwerk auszeichnet. Der Slogan „Willkommen im Zentrum der deutschen Wirtschaft ist eins zu eins auch auf das unterfränkische Handwerk übertragbar."


Spannende Aufkleberaktion


Noch während die Pressekonferenz lief, versammelten sich auf dem Platz am Vierröhrenbrunnen zahlreiche Handwerkerautos. Eines nach dem anderen beklebten Dr. Paul Beinhofer, Georg Rosenthal, Hugo Neugebauer und die Vizepräsidenten der Kammer, Walter Heußlein und Alfred Veeth,  mit Imagekampagnen-Aufklebern. „Wenn die Arbeit ruft, kaum zu bremsen", lautet der witzige Spruch auf den Aufklebern. Zudem erhielt jeder Fahrer ein Stück einer großen Imagekampagnen-Torte, die dem Logo der Kampagne nachempfunden war: „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." Zahlreiche Vertreter der verschiedenen Medien berichteten sowohl von der Pressekonferenz als auch von der Aufkleber-Aktion. „Die Medienresonanz hier in Unterfranken war beeindruckend. Wenn wir alle dahinterstehen, wird die Kampagne erfolgreich sein", sagt Hugo Neugebauer.

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