Schreinerei 'commod - Feines in Holz' aus Rimpar ist Regionalsieger 'Top-Gründer im Handwerk 2006'
Als einer von insgesamt 19 Preisträgern des Wettbewerbs "Top-Gründer im Handwerk 2006" wurde am 12. Mai die Schreinerei "commod – Feines in Holz" aus Rimpar, Landkreis Würzburg, ausgezeichnet. Inhaber und Schreinermeister Stefan Freudenberger nahm den mit einer Geldprämie dotierten Regionalpreis von Vertretern der Sponsoren entgegen: Für die Signal-Iduna-Gruppe gratulierte Filialdirektor Matthias Frank, die Firma Würth war vertreten durch Bezirksleiter Stephan Brückner. Die Glückwünsche des unterfränkischen Handwerks und der Handwerkskammer überbrachte Geschäftsführer Andreas Klaeger.
Jedes Möbelstück ein UnikatStefan Freudenberger gründete sein Unternehmen im Jahr 2002 und hat sich dabei auf den exklusiven Innenausbau von Privathäusern, aber auch von Flugzeugen, sowie den Ladenbau spezialisiert. Das insgesamt 10-köpfige Team, darunter ein Lehrling, hat sich ganz dem Service am Kunden verschrieben. Dazu gehört, dass der Chef jederzeit erreichbar ist. Desweiteren erhält jeder Kunde detaillierte Zeichnungen sowie Materialmuster, um sich ein möglichst genaues Bild vom Endprodukt machen zu können. „Bei uns ist jedes Möbelstück ein Unikat,“ so Stefan Freudenberger bei der Urkundenübergabe.

Der umtriebige Jungunternehmer hat viele Pläne: So stehen größere Investitionen an. Die 1000 m² große Produktionshalle soll um 200 m² erweitert werden, dazu wird die Heizanlage auf Gas und Holz umgestellt. Außerdem stehen neueste Maschinen auf der Anschaffungsliste. Nach ersten Lieferungen nach Frankreich und England will Freudenberger nun auch im Exportgeschäft Fuß fassen.
Der Preis "Top-Gründer im Handwerk" wird jährlich ausgeschrieben vom handwerk magazin, ist mit insgesamt 30.000 € dotiert und wurde in 2006 zum neunten Mal verliehen. Preisträger sind Jungunternehmer, die ihren Kunden nicht Handwerk von der Stange bieten, sondern ein pfiffiges und innovatives Geschäftskonzept verfolgen und damit erfolgreich sind. Die Schirmherrschaft haben übernommen Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna Gruppe, Dortmund/Hamburg, sowie Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Gründer der Würth-Gruppe in Künzelsau.