Konjunkturlage im 1. Quartal 2007
Saisonal bedingter Auftrags- und Umsatzeinbruch
Deutliche Bremsspuren kennzeichnen die konjunkturelle Entwicklung des unterfränkischen Handwerks am Ende des 1. Quartals 2007. Nach drei Quartalen der Aufwärtsentwicklung überwiegen Ende März per Saldo die negativen Meldungen der Unternehmer zur Geschäftslage. Da jedoch drei von vier Betrieben mit ihrer Geschäftslage zumindest zufrieden sind, bleibt die regionale Handwerkskonjunktur weiterhin deutlich besser als noch vor einem Jahr.
Der Aufwärtstrend ist also lediglich unterbrochen, in seinem Fortbestand jedoch nicht gefährdet. Ungünstige Einflussfaktoren sind die im Winterquartal üblichen saisonalen Einflüsse sowie die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung. Doch die Aussichten bleiben gut, was der vergleichsweise geringe Beschäftigtenabbau (- 1,0 %) belegt. So rechnet ein großer Teil der unterfränkischen Handwerksunternehmer mit einer Fortsetzung des Aufschwungs.
Nahezu alle Umfragewerte im unterfränkischen Handwerks liegen zwar deutlich unter den Vorquartalswerten, jedoch meist auf oder über dem Niveau des Vorjahres: 22 % der Handwerksunternehmer bezeichnen ihre Geschäftslage am Ende des 1. Quartals 2007 als gut, 28 % als schlecht. Der Saldo „gut minus schlecht“ beträgt -6 Prozentpunkte (Vorjahr = - 18).
Niedrige Investitionsquote bei den Handwerksbetrieben
Gegenüber dem Vorquartal bedeutet dies allerdings eine Verschlechterung um 28 Prozentpunkte. Die durchschnittliche Auslastung der Personal- und Maschinenkapazitäten liegt mit 68 % um 4 Prozentpunkte über der des Vorjahres. Umsätze, Auftragseingänge und Auftragspolster (6,2 Wochen) entsprechen dem Stand vor einem Jahr. Die Quote der investierenden Betriebe hat sich saisonal bedingt verringert. Mit nur noch 20 % befindet sie sich auf einem sehr niedrigen Wert (Vorjahr = 25 %). Dies kann als Indiz dafür gewertet werden, dass viele Unternehmen dem Aufschwung doch noch nicht trauen und ggf. notwendige Erweiterungsinvestitionen lieber noch hinauszögern. Auch ist die Ertragslage oft noch nicht zufrieden stellend, so dass die für Investitionen notwendige Liquidität häufig fehlt.
Der Aufwärtstrend ist also lediglich unterbrochen, in seinem Fortbestand jedoch nicht gefährdet. Ungünstige Einflussfaktoren sind die im Winterquartal üblichen saisonalen Einflüsse sowie die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung. Doch die Aussichten bleiben gut, was der vergleichsweise geringe Beschäftigtenabbau (- 1,0 %) belegt. So rechnet ein großer Teil der unterfränkischen Handwerksunternehmer mit einer Fortsetzung des Aufschwungs.
Nahezu alle Umfragewerte im unterfränkischen Handwerks liegen zwar deutlich unter den Vorquartalswerten, jedoch meist auf oder über dem Niveau des Vorjahres: 22 % der Handwerksunternehmer bezeichnen ihre Geschäftslage am Ende des 1. Quartals 2007 als gut, 28 % als schlecht. Der Saldo „gut minus schlecht“ beträgt -6 Prozentpunkte (Vorjahr = - 18).
Niedrige Investitionsquote bei den Handwerksbetrieben
Gegenüber dem Vorquartal bedeutet dies allerdings eine Verschlechterung um 28 Prozentpunkte. Die durchschnittliche Auslastung der Personal- und Maschinenkapazitäten liegt mit 68 % um 4 Prozentpunkte über der des Vorjahres. Umsätze, Auftragseingänge und Auftragspolster (6,2 Wochen) entsprechen dem Stand vor einem Jahr. Die Quote der investierenden Betriebe hat sich saisonal bedingt verringert. Mit nur noch 20 % befindet sie sich auf einem sehr niedrigen Wert (Vorjahr = 25 %). Dies kann als Indiz dafür gewertet werden, dass viele Unternehmen dem Aufschwung doch noch nicht trauen und ggf. notwendige Erweiterungsinvestitionen lieber noch hinauszögern. Auch ist die Ertragslage oft noch nicht zufrieden stellend, so dass die für Investitionen notwendige Liquidität häufig fehlt.
80 % der Betriebe berichten von einem zumindest gleich bleibenden Beschäftigtenstand. Freisetzungen überwiegend aus saisonalen Gründen meldeten vor allem die Betriebe von Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Mit Ausnahme des Bauhauptgewerbes und der Betriebe für persönliche Dienstleistungen ist in allen weiteren Handwerkszweigen die Stimmung günstiger als zu Beginn des Vorjahres. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse der Konjunkturumfrage für das 1. Quartal 2007, an der sich 313 unterfränkische Handwerksbetriebe mit insgesamt 5.150 Beschäftigten beteiligt hatten.
Gute Stimmung am Bayerischen Untermain
Die konjunkturelle Entwicklung verläuft in den Regionen Unterfrankens uneinheitlich: Die Unternehmer in der Region Bayerischer Untermain schätzen ihre Geschäftslage am günstigsten ein (Saldo „gute minus schlechte Geschäftslage“ = +2 Prozentpunkte), in der Region Würzburg - im Vorquartal Spitzenreiter beim Konjunkturbarometer - hat sich die Auftragssituation seit Jahresbeginn deutlich verschlechtert (Saldo = -8 Prozentpunkte). Schlusslicht bleibt die Region Main-Rhön, wo die negativen Meldungen zur Geschäftslage die positiven Stimmen um 12 Prozentpunkte übersteigen (Vorjahr = - 32).
Nach Handwerkszweigen betrachtet, ist die Stimmung am Ende des 1. Quartal mit zwei Ausnahmen in allen Handwerkszweigen positiver als im Vorjahr. Zumindest zufrieden sind jeweils zwei Drittel der Betriebe des Bauhauptgewerbes, des Kfz-Handwerks und der persönlichen Dienstleistungen, drei Viertel sind es bei den Nahrungsmittelhandwerkern, im Ausbauhandwerk sowie bei den Handwerkern für den Gewerblichen Bedarf. Endgültig aus der Talsohle gekommen sind die Gesundheitshandwerker mit 88 Prozent zufriedenen Betrieben.
Hinsichtlich des Frühjahrs sind die Erwartungen der unterfränkischen Handwerksbetriebe von deutlicher Zuversicht geprägt: 84 % der befragten Unternehmer (Vorjahr = 78 %) rechnen mit einer zumindest befriedigenden Geschäftslage, 87 % beabsichtigen, ihren Personalstand zu halten.
Gute Stimmung am Bayerischen Untermain
Die konjunkturelle Entwicklung verläuft in den Regionen Unterfrankens uneinheitlich: Die Unternehmer in der Region Bayerischer Untermain schätzen ihre Geschäftslage am günstigsten ein (Saldo „gute minus schlechte Geschäftslage“ = +2 Prozentpunkte), in der Region Würzburg - im Vorquartal Spitzenreiter beim Konjunkturbarometer - hat sich die Auftragssituation seit Jahresbeginn deutlich verschlechtert (Saldo = -8 Prozentpunkte). Schlusslicht bleibt die Region Main-Rhön, wo die negativen Meldungen zur Geschäftslage die positiven Stimmen um 12 Prozentpunkte übersteigen (Vorjahr = - 32).
Nach Handwerkszweigen betrachtet, ist die Stimmung am Ende des 1. Quartal mit zwei Ausnahmen in allen Handwerkszweigen positiver als im Vorjahr. Zumindest zufrieden sind jeweils zwei Drittel der Betriebe des Bauhauptgewerbes, des Kfz-Handwerks und der persönlichen Dienstleistungen, drei Viertel sind es bei den Nahrungsmittelhandwerkern, im Ausbauhandwerk sowie bei den Handwerkern für den Gewerblichen Bedarf. Endgültig aus der Talsohle gekommen sind die Gesundheitshandwerker mit 88 Prozent zufriedenen Betrieben.
Hinsichtlich des Frühjahrs sind die Erwartungen der unterfränkischen Handwerksbetriebe von deutlicher Zuversicht geprägt: 84 % der befragten Unternehmer (Vorjahr = 78 %) rechnen mit einer zumindest befriedigenden Geschäftslage, 87 % beabsichtigen, ihren Personalstand zu halten.
Langfassung und Statistik siehe unten!
Downloads
- Konjunkturbericht Handwerk in Unterfranken 1. Quartal 2007 (Text) (
271 kB) - Konjunkturbericht Handwerk in Unterfranken 1. Quartal 2007 (Statistik) (
45 kB)
online seit 02. Mai 2007, aktualisiert am 02. Mai 2007
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