Konjunkturumfragen 2007

Im 4. Quartal hat sich die während des ganzen Jahres 2007 anhaltende konjunkturelle Abkühlung im unterfränkischen Handwerk fortgesetzt. Die Abschwächung gegenüber dem Vorquartal beruht jedoch weitgehend auf saisonalen Einflüssen. Der Konjunkturmotor brummt vor allem in den Betrieben des Metall- und Maschinenbaus, die weiterhin vom stabilen Export profitieren.

Das Handwerk in Unterfranken ist auch im 3. Quartal nicht richtig in Fahrt gekommen. Das Geschäftsklima hat sich nicht, wie saisonal üblich, gegenüber dem Vorquartal verbessert. 78 % der Unternehmer beurteilen ihre Geschäftslage als zumindest befriedigend, vor einem Jahr waren dies noch mehr als 85 %. Damit verliert der Aufschwung, der das Handwerk in Unterfranken bislang auch nur teilweise erreicht hat, an Dynamik.

Günstiger als im Vorquartal, jedoch weit entfernt vom Stand zum Jahresende 2006, ist die aktuelle konjunkturelle Lage im unterfränkischen Handwerk. Bei positiver Grundstimmung beurteilen die Unternehmer ihre Geschäftslage im Durchschnitt exakt wie im 2. Quartal des Vorjahres. Allerdings scheint die Stimmung besser als die tatsächliche Lage.

Deutliche Bremsspuren kennzeichnen die konjunkturelle Entwicklung des unterfränkischen Handwerks am Ende des 1. Quartals 2007. Nach drei Quartalen der Aufwärtsentwicklung überwiegen Ende März per Saldo die negativen Meldungen der Unternehmer zur Geschäftslage.