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Bundesverdienstkreuze für Dieter Eser und Berthold ZinnhobelFür besondere Verdienste um ihren Berufsstand und das gesamte Handwerk erhielten Friseurmeister Dieter Eser und Glasermeister Berthold Zinnhobel das Bundesverdienstkreuz. In Vertretung für den Bundespräsidenten überreichten Staatsminister Eberhard Sinner und der unterfränkische Regierungspräsident Paul Beinhofer Ende März in einer Feierstunde im Fürstensaal der Würzburger Residenz an beide das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik“. In kurzen Ansprachen würdigte Minister Sinner die zu ehrenden Persönlichkeiten. S  o habe sich Dieter Eser weit über das normale Maß der eigenen beruflichen Interessen hinaus für das Wohl seines Berufsstandes, dem Friseurhandwerk, und des gesamten Handwerks eingesetzt. Aufgrund beispielhaften Engagements im Berufsbildungsausschuss Aschaffenburg wurde er 1991 zum Obermeister der Friseurinnung Aschaffenburg ernannt, bereits 1996 zum Vorstandsmitglied und Beauftragten der neun unterfränkischen Landkreisinnungen gewählt und ist seit langem als Vorstandsmitglied des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks tätig. Neben dem Engagement als Kreishandwerksmeister für Aschaffenburg wurde Eser 2004 in den Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit in Aschaffenburg und zum Aufsichtsratsvorsitzenden der größten Genossenschaft der Friseure in Filderstadt gewählt. Neben dem Engagement als Kreishandwerksmeister für Aschaffenburg unterrichtete Eser von 1989 bis 2005 als Dozent an der Meisterschule für das Friseurhandwerk in Würzburg und Aschaffenburg. Neben diesen umfangreichen Aufgaben wurde er 2004 in den Verwaltungsausschusses der Agentur für Arbeit in Aschaffenburg und zum Aufsichtsratsvorsitzenden der größten Genossenschaft der Friseure in Filderstadt gewählt. B  erthold Zinnhobel habe sich sowohl in seinem Unternehmen im Glaser- und Fensterbauerhandwerk, als auch bei weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten bleibende Verdienste erworben, so Staatsminister Sinner. Von den derzeit 42 beschäftigten Personen hätten mehr als die Hälfte ihre Ausbildung innerhalb der Firma absolviert. Einige der Auszubildenden sind als Sieger im Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend auf Landes- und Bundesebene hervorgegangen. Anerkennenswert sei Zinnhobels soziales Engagement bei der Bereitschaft, ältere Arbeitnehmer in seinen Betrieb aufzunehmen. Über Jahrzehnte hinweg bis 2003 engagierte sich Zinnhobel als Obermeister der Glaser- und Fensterbauinnung Unterfranken und war seit 1970 Mitglied des Vorstands des Bayerischen Landesinnungsverbandes des Glaserhandwerks. Seit 1980 ist er Mitglied des Berufsbildungsausschusses seines Bundesinnungsverbandes und hat dort bei der Ausarbeitung des neuen Berufsbildes und der Ausbildungsverordnung mitgewirkt. Neben der Mitgliedschaft in der Lohntarifkommission und in der Kreishandwerkerschaft Würzburg ist Zinnhobel seit fast drei Jahrzehnten stellvertretendes Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken.

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