11. September 2009: Statement der Handwerkskammer für Unterfranken zur Anfrage des Main-Echo zum Thema "Kreditklemme"

Trotz Finanzmarktkrise ist das mittelständisch geprägte Handwerk weiterhin nicht mit einer Kreditklemme, wohl aber mit einer zunehmenden Kreditverknappung konfrontiert. Anzeichen hierfür sind steigende Anforderungen an Bonität und Rating und, hieraus resultierend, Margenerhöhungen, höhere Sicherheitsanforderungen, Linienkürzungen und steigende Bereitstellungsprovisionen bei häufig unzureichender Einbindung von Förderkrediten.

Insbesondere bei Handwerksunternehmen in Branchen mit ausgeprägten konjunkturellen oder strukturellen Problemen - beispielsweise Teile der Bauwirtschaft, die Zuliefererhandwerke, der Kfz-Bereich oder speziell am Bayerischen Untermain die feinwerktechnischen Betriebe - führen diese Entwicklungen zur weiteren Verschlechterung der Unternehmenslage. Die Betriebsberater der Handwerkskammer für Unterfranken unterstützen die Betriebe bei Problemen mit den Banken sowohl in der Vorbereitung als auch in den direkten Verhandlungen.

online seit 08. Okt 2009, aktualisiert am 09. Okt 2009

Seite empfehlen

Um diese Seite jemandem weiter zu empfehlen, füllen Sie bitte dieses Formular aus:

 
 

* Pflichtfeld