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Konjunkturlage im 4. Quartal 2005Freundlicher Konjunkturtrend setzt sich fort Die seit Sommer 2005 sich abzeichnende konjunkturelle Belebung im unterfränkischen Handwerk hat sich bis zum Jahresende fortgesetzt. Die Auftragssituation stabilisierte sich, befindet sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Fast alle Umfragewerte liegen über denen des Vorjahres: 66 % der Betriebe beurteilten ihre Geschäftslage als zumindest befriedigend, die Kapazitätsauslastung überschritt wieder die 70 %-Marke und auch die Investitionsquote der Handwerksbetriebe hat sich mit 28 % wieder erhöht. Der Beschäftigtenabbau im Handwerk hat sich verlangsamt. Immerhin berichteten 73 Prozent der Betriebe von einem gleich bleibenden Beschäftigtenstand. Freisetzungen meldeten vor allem das Bauhauptgewerbe sowie die Ausbaubetriebe. Differenziert nach Handwerkszweigen zeigt sich – mit Ausnahme der Betriebe des Nahrungsmittel- und des Gesundheitshandwerks – durchwegs eine günstigere Stimmung als zum Ende des Jahres 2004. Die Erwartungen für das 1. Quartal 2006 sind von verhaltener Zuversicht geprägt, denn auch der Anteil der Betriebe, die skeptisch in die Zukunft blicken, ist zurückgegangen. Konkret stellt sich die Lage in Unterfranken wie folgt dar: 19 % der Handwerksunternehmer bezeichnen ihre Geschäftslage am Ende des 4. Quartals 2005 als gut, 31 % als schlecht. Der Saldo „gut minus schlecht“ beträgt wie im Vorquartal unverändert -12 Prozentpunkte. Da sich aus saisonalen Gründen das Stimmungsbarometer vom 3. auf das 4. Quartal generell immer nach unten bewegt, ist dies als ein untrügliches Zeichen für eine tendenzielle Aufwärtsentwicklung zu werten. Die durchschnittliche Auslastung der Personal- und Maschinenkapazitäten liegt mit 71 % um 2 Prozentpunkte über der des Vorjahres (69 %).
Auch die Umsätze und Auftragseingänge haben sich im Vorjahresvergleich leicht erholt. Die durchschnittliche Auftragsreichweite bewegt sich mit nur 4,7 Wochen immer noch auf niedrigem Niveau. Dies liegt auch an den in der Wirtschaft insgesamt kürzer gewordenen Bestell- und Fertigungszyklen. Die Quote der investierenden Betriebe hat sich mit 29 % gegenüber dem Vorquartal (= 23 %) und dem Vorjahr (= 26 %) wieder deutlich erhöht. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse der Konjunkturumfrage für das 4. Quartal 2005, an der sich 380 unterfränkische Handwerksbetriebe beteiligt hatten.

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