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Die Ausbildungsleistung des HandwerksEin Berufsstart im Handwerk steht bei Jugendlichen hoch im Kurs Jeder dritte Jugendliche macht eine Ausbildung im Handwerk. Damit bleibt das Handwerk, nicht nur in Bayern, Ausbilder der Nation und wird seiner Verantwortung für die junge Generation mehr als gerecht. Die konstant hohe Ausbildungsleistung belegen folgende Fakten: - Trotz rückläufiger Beschäftigtenzahlen und einem Anteil von unter 20 % an der Gesamtbeschäftigtenzahl in Deutschland werden 32 % aller Jugendlichen im Handwerk ausgebildet.
- In den gewerblich-technischen Berufen bleibt das Handwerk Deutschlands Ausbilder Nr. 1 und bildet weiterhin über den eigenen Bedarf aus.
- Die Ausbildungsquote, also der Anteil der Lehrlinge an der Gesamtzahl der Handwerksbeschäftigten, beträgt in Deutschland 9,9 %, in Bayern sogar 10,2 % und liegt damit etwa dreimal so hoch wie in anderen Wirtschaftsbereichen.
- Dank der mit dem Meisterbrief erworbenen Ausbildungsberechtigung bildet etwa jeder dritte Handwerksbetrieb auch tatsächlich aus, eine Quote, die in anderen Wirtschaftsbereichen bei weitem nicht erreicht wird.
Neue und neu geordnete Handwerksberufe wie Mechatroniker oder Systemelektroniker stehen für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks im 21. Jahrhundert. Im Handwerk werden Praktiker in anspruchsvollen und oft hochtechnisierten Berufen ausgebildet. Und dennoch haben hier, wenn auch in geringerem Maße als früher, benachteiligte Schulabgänger Chancen, sich zu qualifizieren und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Damit versteht das Handwerk den Menschen nicht nur als Produktionsfaktor, sondern übt damit auch eine soziale Funktion aus.

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