283 Meisterbriefe im Konferenzzentrum Maininsel überreicht

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Andreas Klaeger

Meister sichern Qualität und Ausbildung im Handwerk

Bei der Meisterfeier der Handwerkskammer am 30. November im Konferenzzentrum Maininsel in Schweinfurt erhielten 249 Handwerksmeister und 34 Meisterinnen aus insgesamt 18 Berufen - insgesamt 283 Personen - von Handwerkskammer-Präsident Walter Stoy ihren Meisterbrief. Die 56 Prüfungsbesten wurden zudem von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

In seiner Begrüßung bezeichnete Präsident Stoy den Meisterbrief als die Basis des Leistungs- und Qualitätsprinzips im Handwerk sowie als Erfolgsrezept für künftige Herausforderungen. Der deutsche Meisterbrief „ist damit ein wirklicher Schatz für’s Leben,“ sagte Stoy. Angesichts von 35.000 bis 40.000 in den nächsten Jahren allein in Bayern zur Übergabe anstehenden Betrieben hätten die Meister von heute hervorragende Perspektiven, allerdings müssten auch die wirtschaftpolitischen Rahmenbedingungen stimmen. Aktuell jedenfalls stünden die Zeichen auf Optimismus.

 

Stoy ermahnte die jungen Meisterinnen und Meister, mit dem lebenslangen Lernen nicht aufzuhören, denn “nirgends bekommen Sie mehr Zinsen als bei Investitionen in Wissen und Können“. Hier stehe die Handwerkskammer gerne als dauerhafter Partner zur Seite.

 

Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer schloss sich den Glückwünschen seiner Vorredner an forderte dazu auf, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, denn „was wir brauchen, sind solide Betriebsgründungen.“ Beinhofer betonte die besondere Bedeutung der gleichzeitig an die 20 % Prüfungsbesten vergebenen Meisterpreise der Bayerischen Staatsregierung. Diese ermöglichten den Zugang zu fachgebundenen Studiengängen an bayerischen Hochschulen, wo das bereits erworbene praktische Wissen mit theoretischem Wissen verbunden werden könne.

Letzte Meisterfeier für Walter Stoy als Kammer-Präsident

In ihrem Grußwort legte Gudrun Grieser, Oberbürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, ein klares Bekenntnis zum Handwerk ab. Das tat sie angesichts der Tatsache, dass die Stadt Schweinfurt im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten industriellen Arbeitsplätze habe. Dennoch bleibe das Handwerk der wichtigste Stabilisierungsfaktor, denn „die Industriebetriebe sind nicht lokal gebunden, sie sind heute hier und können morgen woanders sein,“ sagte die OB wörtlich, die leistungsfähigen Handwerksbetriebe blieben dagegen ortsgebunden.

Für Präsident Walter Stoy war diese die letzte Meisterfeier von insgesamt 20 Veranstaltungen seit 1994 unter seiner Leitung. Dabei hat Stoy insgesamt fast 10.000 Meisterbriefe überreicht. 


  Alle untenstehenden Fotos sind frei zur ausschließlich privaten Verwendung für die abgebildeten Jungmeisterinnen und Jungmeister. Copyright: Andreas Klaeger / Handwerkskammer für Unterfranken

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online seit 01. Dez 2006, aktualisiert am 07. Mrz 2011

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