287 junge Handwerker erhielten Meisterbriefe im CinemaxX

Die 58 Prüfungsbesten wurden bei der Meisterfeier im Würzburger Großkino CinemaxX am 4. Dezember 2008 mit den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.Lupe
Die 58 Prüfungsbesten wurden bei der Meisterfeier im Würzburger Großkino CinemaxX am 4. Dezember 2008 mit den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

Auch in schwierigen Zeiten Selbstständigkeit wagen




 „Sie sind jetzt ausgewiesene Könner Ihres Fachs, die Hoffnungsträger des Handwerks und besitzen mit dem Meisterbrief die Lizenz zur Gestaltung Ihrer Zukunft." So würdigte Handwerkskammer-Präsident Hugo Neugebauer die Leistungen der Jungmeisterinnen und Jungmeister bei der Meisterfeier der Handwerkskammer am 4. Dezember im CinemaxX Filmtheater Würzburg.


Dabei erhielten 245 Handwerksmeister und 42 Meisterinnen aus insgesamt 17 Berufen - insgesamt 287 Personen - ihre Urkunden, überreicht vom Kammerpräsident und von Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer. Besondere Anerkennung erfuhren dabei 58 Absolventen mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung.


Neugebauer machte den jungen Absolventen Mut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen: „Eine eigene Existenz zu gründen, war niemals einfach und wird es auch niemals sein. Doch Sie haben das Potenzial dazu," so der Präsident. Dabei gelte es, die mit jeder Existenzgründung einhergehenden Risiken gründlich abzuwägen und die umfassende Unterstützung der Handwerkskammer zu nutzen. So begleiten die betriebswirtschaftlichen Berater der Kammer Existenzgründer vor, während und nach der Gründung.


Auch die Übernahme bestehender Betriebe im Zuge des Generationenwechsels biete Chancen für junge Meisterinnen und Meister. Das neue Erbschaftsteuergesetz führe durch neue Freibeträge, geänderte Bewertungsmaßstäbe und Verschonungsregeln für Betriebsvermögen in vielen Fällen zu geringeren Belastungen für den Übernehmer als beim bisherigen Steuerrecht.


Hugo Neugebauer dankte all denjenigen, die die Jungmeisterinnen und Jungmeister auf dem Weg zum Meister unterstützt und gefördert haben. Neben den Eltern und Lebenspartnern bezog er darin auch Dozentinnen und Dozenten, Prüferinnen und Prüfer mit ein, die sich mit viel Herzblut und über weite Strecken ehrenamtlich und mit hohem persönlichem Einsatz der Qualifikation des handwerklichen Nachwuchses verschrieben haben.


Der Meistertitel sei auch eine Verpflichtung, das erworbene Wissen weiterzugeben und den Fachkräftenachwuchs auszubilden. Dass dies in Unterfranken in vorbildlicher Weise geschehe, belege die hohe Ausbildungsquote von 11,3 %.


Bürgermeister Dr. Adolf Bauer dankte dem Handwerk im Namen der Stadt Würzburg für seine konstant hohe Ausbildungsleistung. Angesichts des technischen Fortschritts und ständig zunehmender Anforderungen werde auch die Meisterausbildung immer anspruchsvoller. „Ihr Einsatz verdient höchste Anerkennung, Sie sind für Ihre Mitbürger ein Vorbild," so Bauer.


Er verband seine Glückwünsche mit dem Aufruf zu ehrenamtlichem Engagement in verschiedenen Bereichen, sei es in der Politik oder im Bereich der Kirchen. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, regelmäßiger Gast bei den Meisterfeiern der Handwerkskammer brachte in einem Grußwort seine enge Verbundenheit zum unterfränkischen Handwerk und dessen hohe Wertschätzung zum Ausdruck. Er gratulierte den Absolventen zur bestandenen Meisterprüfung und wünschte ihnen für ihre persönliche und berufliche Zukunft viel Erfolg.

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online seit 05. Dez 2008, aktualisiert am 09. Dez 2008

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