Energieberatung

Die Handwerkskammer für Unterfranken bietet Ihnen Unterstützung rund um Einsparmöglichkeiten im Bereich Energie.

Energie- und damit Kosteneinsparung sind zunehmend wichtige Themen für Handwerksbetriebe. Lohnt sich der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes oder einer Photovoltaikanlage? Gibt es Möglichkeiten zur Wärmerückgewinnung in meinem Betrieb? Diese oder ähnliche Fragen kann die Umweltberatung der Handwerkskammer für Unterfranken mit Ihnen klären. Zum  Serviceangebot gehört u. a. die Erstellung einer kostenlosen Energiegrundberatung, für die Energieverbräuche ermittelt und Kennzahlen erstellt werden. Die Energiegrundberatung kann als Grundlage für weitere Einsparmaßnahmen dienen.

Im Folgenden finden Handwerksbetriebe Antworten auf häufige Fragen im Bereich Energieberatung:

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Olivier Le Moal - Fotolia



Gibt es spezielle Stromtarife für Handwerker?

Die Handwerkskammer für Unterfranken hat mit den Energiekonzernen E.ON und N-Ergie einen Rahmenvertrag geschlossen und in diesem Zusammenhang einen Sondertarif für Handwerker bei den Energieversorgern geschaffen. 

 Weitere Informationen zu speziellen Stromtarifen für Handwerker



Wie und wo kann die Strom- und Energiesteuererstattung (Ökosteuererstattung) beantragt werden?

Grundsätzlich können Unternehmen des produzierenden Gewerbes die Steuerentlastung beantragen. Die Ökosteuererstattung besteht aus zwei Ermäßigungsstufen:

1. Der ermäßigte Steuersatz

Handwerksbetriebe wie Bäcker und Metzger, die dem produzierenden Gewerbe zugeordnet werden, können eine Steuerentlastung von 0,513 Cent/kWh beantragen. Erstattet werden nur Steuerentlastungen, die den Sockelbetrag von 250 Euro übersteigen (i. d. R. ab einem Stromverbrauch von 50.000 kWh/a).



2. Der so genannte Spitzenausgleich ("Entlastung in Sonderfällen")

Mit der Einführung der Ökosteuer (Strom- und Energiesteuer) wurde der Arbeitgeberanteil der Rentenversicherungsbeiträge abgesenkt. Wird ein Betrieb des produzierenden Gewerbes durch die Ökosteuer mehr belastet als entlastet, wird ihm auf Antrag die Differenz zu 90 % zurückerstattet. Dies ist in der Regel erst der Fall, wenn ihr Stromverbrauch über 100.000 kWh im Jahr liegt.



 Bitte beachten Sie, dass Sie für den sogenannten Spitzenausgleich ab 2013 bereits in dem Jahr, für das der Antrag gestellt werden soll, etwas für den Umweltschutz oder die Energieeffizenz Ihres Unternehmens tun müssen! (Einführung von EMAS, DIN ISO 50001, DIN EN 16247-1 oder alternatives System)

Wie lässt sich der Stromtarif sinnvoll vergleichen?

Ihr Stromtarif lässt am besten anhand des Arbeitspreises vergleichen, da die Steuern und Abgaben unabhängig von dem Energieversorgungsunternehmen sind. Ihre Handwerkskammer schaut gerne über Ihre Stromrechnung und vergleicht Ihren Tarif mit seriösen Anbietern.