KFZ-Metall
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Investitionen in Zukunftstechnologien

Das Förderprogramm "Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie" des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist auf den Weg gebracht. Es bietet auch Handwerksbetrieben die Möglichkeit, Modernisierungen oder den Erwerb von Maschinen und Geräten im Bereich der Produktion fördern zu lassen. Als Ziffer 35c ist es Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung "Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken". Mit vier neuen Förderrichtlinien unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium damit die deutsche Fahrzeugindustrie auf dem Weg in eine digitale und nachhaltige Zukunft. Das Programm will mit einen Förderumfang von insgesamt 1,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2024 einen Investitionsimpuls für Fahrzeughersteller und Zulieferer bieten.

Ziel ist, mit Investitionen die Transformation der Branche in den Bereichen autonomes Fahren, digitalisierte und nachhaltige Produktion, Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle und beim Umstieg auf alternative Antriebe voranzutreiben.

Unternehmen können in Kürze Fördergelder für Schlüsselinvestitionen, Forschung und Entwicklung und für die regionale Vernetzung in Innovationsclustern beantragen. Aufgrund der zu erwartend großen Anzahl an Anfragen lohnt es sich, die Anträge schnell zu stellen. Das elektronische Antragsformular wird mit Inkraftreten der Richtlinie durch die Veröffentlichung im Bundesanzeiger auf der  Internetseite des BAFA bereitgestellt.

Gerade kleine und mittlere Zulieferunternehmen können von der Förderung profitieren und mit innovativen Technologien die Mobilität der Zukunft vorantreiben. Insbesondere das Modul A1 ist daher nicht nur für Fahrzeugbauer sehr interessant sondern bietet auch für Feinwerkmechaniker, Elektromaschinenbauer, Elektrotechniker, Karosserie- und Informationstechniker, Kraftfahrzeugtechniker, Landmaschinenmechaniker, Metallbauer, Metallbildner, Modellbauer und Zweiradmechaniker eine Unterstützung bei geplanten Modernisierungen.

Module des Förderprogamms:

  • Modul A – Modernisierung der Produktion
    Ziel der Förderung ist es, die Modernisierung der Produktion zu unterstützen - insbesondere mit Blick auf Investitionen in neue Anlagen und in Infrastruktur zur Entwicklung von Industrie 4.0.
  • Modul B – Förderung innovativer Produkte
    Die Förderung soll innovative Produkte rund um die Themen autonomes Fahren, alternative Antriebe und neue Mobilitätskonzepte unterstützen.
  • Modul C – Regionale Innovationscluster
    Durch Wissens- und Erfahrungsaustausch in Clustern und beispielsweise auch die gemeinschaftliche Nutzung von Reallaboren soll die Wertschöpfung in den einzelnen Unternehmen gestärkt werden.

Ansprechparter für die Beratung zu den Förderrichtlinien

Modul A1: "Investitionsprogramm zur Modernisierung der Produktion in der Fahrzeughersteller- und Zulieferindustrie"

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
✉ Foerderung-Fahrzeughersteller@bafa.bund.de
  06196 908 1410



Modul A2: "Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie"

VDI Technologiezentrum GmbH
✉ kopa35-a2@vdi.de
 0211 621 4411, Dr. Sigfried Schubert
 0211 6214 104, Till Ingmann

Modul B: Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Rahmen des BMWi-Programms "Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien"

TÜV Rheinland Consulting GmbH
Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien
✉ bvt-trc@de.tuv.com
049 221 806 4158
 Website www.fahrzeugtechnologien.de

Modul C: "Regionale Innovationscluster zur Transformation der Fahrzeugindustrie"

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
✉ kopa35c@bmwi.bund.de

Weitere Informationen und Antragsstellung

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie auf der  Internetseite des BMWI.
Informationen zur Antragsstellung sowie das elektronische Formular finden Sie auf der  Website des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).