IT-Sicherheit
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Auswirkungen des Krieges in der UkraineIT-Sicherheit: Erhöhte Wachsamkeit geboten

Aufgrund der Lage in der Ukraine erkennt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das die Informationssicherheit in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft überwacht, weiterhin eine erhöhte Bedrohungslage für die IT-Infrastruktur in Deutschland. Zwar bestehe derzeit keine akute unmittelbare Gefährdung der Informationssicherheit in Deutschland, es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass es im Zuge der digitalen Auseinandersetzung zu Kollateralschäden in der deutschen Wirtschaft komme, so das BSI.

Eine konkrete Gefahr auch für mittlere und kleine Unternehmen ergibt sich beispielsweise durch Phisingmails, die in immer größerem Umfang im Umlauf sind. In ihnen wird unter anderem zu Spenden für die Opfer des Krieges in der Ukraine aufgerufen oder zum Prüfen von Bankdaten aufgrund der verhängten Sanktionen. Durch Klicken auf Links in derartigen E-Mails oder auch das Öffnen angehängter Dokumente kann sich unbemerkt Schadsoftware auf Unternehmensrechnern installieren. "Wir raten unseren Mitgliedsbetrieben zu erhöhter Wachsamkeit, um ihre IT-Sicherheit weiterhin sicherstellen zu können", so Michael Pfister, IT-Sicherheitsbotschafter der Handwerkskammer für Unterfranken. Er empfiehlt zudem, auch die Belegschaft für dieses Thema zu sensibilisieren.

Unternehmen, die Fragen rund um Maßnahmen zur Verbesserung ihrer IT-Sicherheit haben, können sich an Unternehmensberater Michael Pfister wenden:

Dipl.-Volkswirt Michael Pfister

Tel. 0931 30908-1160
Fax 0931 30908-1660
m.pfister--at--hwk-ufr.de