Konjunktur, Geschäftslage, Bau, Ausbau
amh-online.de
Die konjunkturelle Lage der unterfränkischen Handwerksbetriebe war im vergangenen Jahr bestens: Im Jahresdurchschnitt sagten 93,2 % der Unternehmen, ihre Geschäftslage sei gut oder befriedigend.

Volle Kraft für das unterfränkische Handwerk

Hohes Konjunkturniveau und stabiler Ausbildungsmarkt - Die Themen des Jahrespressegesprächs der Handwerkskammer

Die Handwerkskammer für Unterfranken blickt auf ein starkes Jahr 2017 zurück - allen voran was die Konjunktur betrifft. Die Betriebe waren 2017 sehr gut ausgelastet.

Dass die Konjunktur im unterfränkischen Handwerk mit voller Kraft läut, bedeutet auch: Betriebe binden ihre Fachkräfte und gleichzeitig suchen viele Unternehmen Fachkräfte. Die Fachkräftesicherung durch Ausbildung ist für Betriebe deshalb ein sehr wichtiges Thema.

Die Zahl der neuen Auszubildenden im unterfränkischen Handwerk ist nach dem positven Trend der letzten Jahre weiter stabil.

Geschäftsklima im unterfränkischen Handwerk

  • Die Konjunkturanalysen der Handwerkskammer für Unterfranken verzeichneten über alle vier Quartale des Jahres 2017 Rekordwerte – im Jahresdurchschnitt waren 93,2 % aller unterfränkischen Handwerksunternehmen mit ihrer Geschäftslage zufrieden.

  • Über alle Regionen Unterfrankens hinweg verzeichnen die Betriebe eine stabile, sehr gute Geschäftslage.
  • Das Bauhaupt- und das Ausbaugewerbe waren erneut 2017 Motor für die gute konjunkturelle Lage. Auch das Nahrungsmittelhandwerk präsentierte sich stark.

  • Ausblick: Für das erste Quartal 2018 rechnen 92,5 % der Betriebe mit einer weiterhin guten konjunkturellen Lage.

Ausbildungsmarkt zeigt sich stabil

  • 2017 registrierte die Handwerkskammer für Unterfranken insgesamt 2.845 neue Lehrverträge. Die Zahl der neuen Lehrverträge ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

  • Der Ausbildungsmarkt bleibt im Wandel, unter anderem eröffnen die Digitalisierung und die damit verbundene Veränderung vieler Berufsbilder neue Chancen und machen sie für junge Menschen attraktiv.
  • Unter den neuen Lehrlingen sind auch 2017 wieder mehr mit Hochschulreife und Realschulabschluss.

  • Um weiterhin Lehrlinge für eine handwerkliche Ausbildung zu gewinnen und Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen engagiert sich die Handwerkskammer für Unterfranken mit einer Vielzahl an Nachwuchswerbemaßnahmen und spricht verschiedenste Zielgruppen passgenau an.

Neue Heimat Handwerk

  • Die Handwerkskammer für Unterfranken verzeichnete 2017 insgesamt 228 Lehrverträge von Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern.

  • Die  Willkommenslotsen der Handwerkskammer für Unterfranken vermitteln Flüchtlinge in passende Ausbildungen, Arbeitsverhältnisse oder Einstiegsqualifikationen und sind zentraler Ansprechpartner für Betriebe rund um die betriebliche Integration.
  • 187 Flüchtlinge haben 2017 eine Berufsausbildung im unterfränkischen Handwerk begonnen. Das sind fast drei Mal so viele wie im Vorjahr. 

  • Die Handwerkskammer für Unterfranken fordert mehr Planungssicherheit bei geduldeten, ausbildungswilligen Flüchtlingen und einen Abschiebeschutz für Flüchtlinge, die Einstiegsqualifikationen im Vorfeld eines Ausbildungsvertrages  absolvieren.


Detaillierte Informationen zu den Themen Konjunktur, Ausbildung und Flüchtlinge im unterfränkischen Handwerk bieten die Presseinformationen vom 18. Januar 2018.